Fleischhauerstraße

Der Name erklärt sich daraus, dass in der Straße im Mittelalter die fleischverarbeitenden Berufe ansässig waren, zu denen die Küter, also die Schlachter, und Fleischhauer, nämlich die Fleischer, gehörten. Die Küter schlachteten das Vieh im Küterhaus, einem auf Pfählen errichteten Bau über der Wakenitz am Ende der Fleischhauerstraße beim Kütertor, der erst 1873 abgerissen und durch den Schlachthof zwischen Schwartauer Allee und Katharinenstraße ersetzt wurde. An ihre Wohnungen erinnert der Kütergang (Eingang An der Mauer 12). Die Fleischhauer verarbeiteten das Fleisch weiter und verkauften es auf dem Schrangen. Fleischhauer ist die wortgetreue Übersetzung des in der ersten urkundlichen Erwähnung der Straße 1263 verwendeten lateinischen Namens. Bedeutungsgleich mit Fleischhauer wird als Berufsbezeichnung Knochenhauer verwendet, so etwa wenn es um den Knochenhaueraufstand geht, der 1384 von den Bewohnern der Straße getragen wurde. Die Nutzung der Straße änderte sich grundlegend mit der Einführung der Gewerbefreiheit 1867. Die Konzentration der Fleischhauer löste sich auf und machte zunächst einer Vielzahl von Schulen Platz. Bis 2002 befand sich im unteren Block der Straße die letzte Roßschlachterei Lübecks. Heute dominiert nach einer Phase des Niedergangs bis in die 70er Jahre der Einzelhandel.

Quelle: Wikipedia

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© 2012 Roland Scheibner

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